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Aller Anfang ist schwer

Was brauche ich...

...überhaupt an Seiten?

Wenn du gerade mit dem Bullet Journaling anfängst, begegnen dir ziemlich schnell ziemlich viele Begriffe:

  • Monthly Spread
  • Weekly Spread
  • Habit Tracker
  • Mood Tracker
  • Future Log
  • Brain Dump, Collections …

Und wahrscheinlich kommt irgendwann der Moment, an dem du denkst:

„Ähm … brauche ich das jetzt alles?“

Die kurze Antwort:

Nein. 😅

Du brauchst weder einen Habit Tracker noch eine Monatsübersicht, keinen Future Log und schon gar keine 14 verschiedenen Listen, nur weil andere Bullet Journals sie haben. Ein Bullet Journal soll dir helfen – nicht dir zusätzliche Arbeit machen.

Deshalb schauen wir uns erst einmal ganz in Ruhe an, welche Seiten es überhaupt gibt, was die englischen Begriffe bedeuten und wofür die einzelnen Seiten gedacht sind.

 

Erst einmal: Was bedeutet eigentlich „Spread“?

Diesen Begriff wirst du beim Bullet Journaling ständig lesen.

Spread = Gestaltung / Seitenlayout

Ganz wörtlich wird „Spread“ häufig mit Doppelseite übersetzt. In der BuJo-Welt wird der Begriff aber etwas lockerer verwendet.

Ein Weekly Spread ist beispielsweise dein gestaltetes Wochenlayout. Das kann über zwei Seiten gehen – muss es aber nicht. Manche Weeklys passen auch auf eine einzige Seite. Wenn also jemand von einem „Spread“ spricht, meint die Person meistens einfach eine gestaltete Seite oder Doppelseite zu einem bestimmten Thema.

 

Die klassischen Planungsseiten
 

1. Future Log – die Zukunftsübersicht

Englisch: Future Log
Deutsch: Zukunftsübersicht / Jahresvorschau

Der Future Log ist eine Übersicht für Termine und Ereignisse, die weiter in der Zukunft liegen.

Zum Beispiel:

  • Geburtstage
  • Urlaube
  • wichtige Termine
  • Veranstaltungen
  • Arzttermine
  • Abgabefristen
  • geplante Reisen

Häufig werden mehrere Monate kompakt auf einer oder mehreren Seiten dargestellt. Ein Future Log ist besonders praktisch, wenn du dein Bullet Journal tatsächlich als Kalender und Terminplaner verwendest. Wenn du dein BuJo hauptsächlich zum Zeichnen, Tracken oder Festhalten von Erinnerungen nutzt, brauchst du ihn vielleicht überhaupt nicht.
Kurz gesagt: Praktisch für langfristige Planung – aber kein Muss.

 

2. Year at a Glance – das Jahr auf einen Blick

Englisch: Year at a Glance
Deutsch: Jahresübersicht / Jahr auf einen Blick

Hier wird meistens das komplette Kalenderjahr übersichtlich dargestellt. Oft findest du dort einfach zwölf kleine Monatskalender. 
Das ist praktisch, wenn du schnell nachsehen möchtest: „Auf welchen Wochentag fällt eigentlich der 17. Oktober?“ 
Die Seite kann außerdem als Grundlage für andere Tracker verwendet werden.

Manche markieren dort zum Beispiel:

  • Urlaub
  • Feiertage
  • besondere Ereignisse
  • Arbeitstage
  • freie Tage
  • Reisen

Future Log und Year at a Glance sind übrigens nicht dasselbe.

Der Year at a Glance zeigt hauptsächlich den Kalender.

Der Future Log bietet zusätzlich Platz, um zukünftige Termine und Ereignisse einzutragen.
 

3. Monthly Spread – die Monatsübersicht

Englisch: Monthly Spread / Monthly Log
Deutsch: Monatsübersicht / Monatsplanung

Das Monthly gehört zu den bekanntesten Bullet-Journal-Seiten. Hier planst du einen kompletten Monat und wie diese Seite aussieht, entscheidest du selbst.

Du kannst zum Beispiel einen klassischen Kalender zeichnen:

  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

Oder du schreibst die Tage einfach untereinander:

  • 01 – Montag
  • 02 – Dienstag
  • 03 – Mittwoch
  • O4 - Donnerstag
  • u.s.w....

Dazu können Bereiche kommen wie:

  • Termine 
  • Aufgaben 
  • Ziele
  • Geburtstage
  • Notizen

Aber auch hier gilt: -> Du musst nicht alles davon verwenden.

Wenn dir ein einfacher Monatskalender reicht, dann reicht ein einfacher Monatskalender.

Häufige Begriffe

  • Monthly Spread = gestaltete Monatsübersicht
  • Monthly Log = Monatsprotokoll bzw. Monatsplanung
  • Monthly Goals = Monatsziele
  • Monthly Tasks = Aufgaben des Monats
  • Monthly Overview = Monatsübersicht

 

4. Weekly Spread – die Wochenübersicht

Englisch: Weekly Spread / Weekly Log
Deutsch: Wochenübersicht / Wochenplanung

Das Weekly ist wahrscheinlich eine der Seiten, die du online am häufigsten sehen wirst. Hier wird eine Woche dargestellt.

Zum Beispiel:

Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag

Du kannst jedem Tag ein eigenes Kästchen geben oder ganz andere Aufteilungen verwenden.

Zusätzlich können Bereiche enthalten sein für:

  • Aufgaben
  • Termine
  • Notizen
  • Essensplanung
  • Wochenziele
  • Einkaufsliste
  • Erinnerungen

Und genau hier beginnt der schöne Teil:

Du kannst ausprobieren, welches Layout zu deinem Alltag passt.

Vielleicht brauchst du für Montag bis Freitag viel Platz und fürs Wochenende kaum welchen. Dann machst du das eben so. 
Die sieben Tage müssen nicht alle gleich große Kästchen bekommen. Dein Bullet Journal ist schließlich kein Formular vom Finanzamt. 😅

 

5. Daily Log – die Tagesplanung

Englisch: Daily Log / Daily Spread
Deutsch: Tagesübersicht / Tagesplanung

Bei einem Daily bekommt ein einzelner Tag deutlich mehr Platz.

Das kann sinnvoll sein, wenn du:

  • sehr viele Termine hast,
  • viele Aufgaben erledigen musst,
  • ausführliche Notizen machst,
  • deinen Tagesablauf planst
  • oder dein Bullet Journal gleichzeitig als Tagebuch verwendest.

Du kannst zum Beispiel morgens deine Aufgaben notieren und abends noch ein paar Sätze über den Tag schreiben.

Aber:

Wenn dir eine Wochenübersicht vollkommen reicht, brauchst du nicht zusätzlich sieben Daily-Seiten.

 

Die Tracker

Und jetzt kommen wir zu dem Bereich, bei dem Bullet Journals gern ein kleines bisschen eskalieren. 😂

Tracker sind Seiten, auf denen du bestimmte Dinge über einen längeren Zeitraum beobachtest. Das kann sinnvoll sein. 
Es kann aber auch passieren, dass man plötzlich 17 Dinge trackt, die einen eigentlich überhaupt nicht interessieren.

Deshalb:

Tracke nicht, weil man das im Bullet Journal eben so macht. Tracke etwas, weil du mit dieser Information etwas anfangen möchtest.
 

1. Habit Tracker – Gewohnheiten verfolgen

Englisch: Habit Tracker
Deutsch: Gewohnheitstracker

„Habit“ bedeutet Gewohnheit.

Mit einem Habit Tracker kannst du beobachten, wie regelmäßig du bestimmte Dinge machst.

Zum Beispiel:

  • gelesen
  • Sport gemacht
  • genug getrunken
  • kreativ gewesen
  • gelernt
  • Pflanzen gegossen
  • Wohnung aufgeräumt
  • kein Geld ausgegeben

Für jeden Tag, an dem du die entsprechende Sache gemacht hast, setzt du beispielsweise einen Punkt, ein Kreuz oder malst ein Kästchen aus. Am Monatsende kannst du sehen, wie regelmäßig du eine Gewohnheit tatsächlich durchgeführt hast.

Wichtig:

Ein Habit Tracker ist kein Wettbewerb mit dir selbst.

Wenn am Ende nur die Hälfte der Kästchen ausgefüllt ist, ist die Seite nicht „gescheitert“. Im Gegenteil: Genau dafür ist ein Tracker da.

Er soll dir zeigen, wie etwas tatsächlich läuft.

 

2. Mood Tracker – Stimmungstracker

Englisch: Mood Tracker
Deutsch: Stimmungstracker

„Mood“ bedeutet Stimmung. Hier hältst du fest, wie deine Stimmung an den einzelnen Tagen war.

Zum Beispiel:

  • 😊 sehr gut
  • 🙂 gut
  • 😐 neutral
  • 🙁 nicht so gut
  • 😫 richtig mies

Natürlich musst du keine Smileys verwenden. Viele gestalten Mood Tracker kreativ, also ganz so wie es dir gerade in den inn kommt :)

Dann bekommt beispielsweise jeder Tag:

  • ein Blatt,
  • eine Blume,
  • einen Stern,
  • ein kleines Kästchen
  • oder einen anderen Teil eines großen Motivs.

Die entsprechende Farbe steht dann für die Stimmung dieses Tages. Nach einem Monat entsteht daraus ein Gesamtbild.

Das kann interessant sein, weil man rückblickend manchmal Muster erkennt. Aber auch hier gilt:

Wenn dich deine tägliche Stimmung nicht interessiert, brauchst du keinen Mood Tracker. 
Nur weil die Dinger hübsch aussehen, müssen sie nicht jeden Monat ins BuJo. 😅

 

3. Sleep Tracker – Schlaftracker

Englisch: Sleep Tracker
Deutsch: Schlaftracker

Hier hältst du deine Schlafzeiten fest. Zum Beispiel:

23:00 Uhr – 06:30 Uhr

Dadurch kannst du über einen längeren Zeitraum sehen, wie lange du ungefähr schläfst. Manche tragen zusätzlich ein, wie erholsam sie ihren Schlaf empfunden haben.

 

4. Water Tracker – Trinktracker

Englisch: Water Tracker
Deutsch: Trinktracker

Hier kannst du festhalten, wie viel du täglich getrunken hast. Das können beispielsweise kleine Gläser sein, die du ausmalst. 
Auch dieser Tracker ist nur dann sinnvoll, wenn du diese Information tatsächlich beobachten möchtest.

 

5. Weitere Tracker

Im Grunde kannst du fast alles tracken.

Deshalb findest du auch Begriffe wie:

  • Reading Tracker – Lesetracker
  • Book Tracker – Büchertracker
  • Study Tracker – Lerntracker
  • Workout Tracker – Sporttracker
  • Steps Tracker – Schrittetracker
  • Spending Tracker – Ausgabentracker
  • Savings Tracker – Spartracker
  • No Spend Tracker – Tage ohne unnötige Ausgaben
  • Cleaning Tracker – Putztracker
  • Self Care Tracker – Selbstfürsorge-Tracker
  • Screen Time Tracker – Bildschirmzeit-Tracker
  • Weather Tracker – Wettertracker

Und ungefähr 827 weitere. 😂

Du kannst theoretisch für fast alles einen Tracker bauen. Die wichtigere Frage lautet aber:

Will ich das wirklich wissen?

Wenn die Antwort Nein ist, brauchst du dafür auch keine Seite.

 

6. Brain Dump – alles raus aus dem Kopf

Englisch: Brain Dump
Deutsch: Gedankensammlung / Gedankenablage

Wörtlich übersetzt klingt „Brain Dump“ ungefähr nach „Gehirn ausleeren“. 😅 
Und tatsächlich beschreibt das ziemlich gut, worum es geht. Ein Brain Dump ist eine Seite, auf die erst einmal alles darf
Du musst nichts sortieren.

Zum Beispiel:

  • „Neue Batterien kaufen.“
  • „Ich wollte doch noch nach diesem Rezept schauen.“
  • „Geschenk für Mama.“
  • „Idee für ein Projekt.“
  • „Schrank ausmisten.“
  • „Termin machen.“
  • Einfach raus damit.

Später kannst du entscheiden, was davon wichtig ist und was du erledigen möchtest.

Gerade wenn dir ständig irgendwelche Gedanken durch den Kopf schießen, kann so eine Seite unglaublich praktisch sein.

 

7. Notes – Notizen

Englisch: Notes
Deutsch: Notizen

Ja. Ganz unspektakulär. 😂 Du darfst in einem Bullet Journal tatsächlich einfach Seiten für Notizen verwenden.

Nicht jede Seite braucht:

  • einen wunderschönen Header,
  • fünf Doodles,
  • Washi Tape,
  • einen Tracker
  • und ein ausgeklügeltes System.

Manchmal steht oben einfach:

Notizen

Und darunter kommt das Zeug, das du nicht vergessen möchtest. Fertig.

 

8- To-do List – Aufgabenliste

Englisch: To-do List
Deutsch: Aufgabenliste

Eine klassische Liste mit Dingen, die erledigt werden müssen.

Zum Beispiel:

  • Paket wegbringen
  • Rechnung bezahlen
  • Pflanzen umtopfen
  • Schreibtisch aufräumen

Eine To-do-Liste kann Teil deines Weeklys oder Monthlys sein. Du kannst ihr aber genauso gut eine eigene Seite geben.

 

9. Collections – Sammlungen

Englisch: Collection
Deutsch: Sammlung

Collections sind Themenseiten und sie müssen nichts mit Kalender oder Planung zu tun haben. 
Und genau deshalb machen sie für viele Menschen einen großen Teil des Bullet Journals aus.

Eine Collection könnte beispielsweise sein:

  • Filme, die ich sehen möchte
  • Meine Lieblingsrezepte
  • Geschenkideen
  • Orte, die ich besuchen möchte

Weitere Beispiele:

  • Bücherliste
  • Wunschliste
  • Reiseziele
  • Serien
  • Rezepte
  • Projektideen
  • Erinnerungen
  • Bucket List
  • Geschenkideen
  • Sparziele
  • Lieblingszitate
  • Kreative Ideen

Collections können praktisch, kreativ oder einfach nur schön sein.

 

10. Bucket List – Dinge, die ich erleben möchte

Englisch: Bucket List
Deutsch: Wunschliste / Liste mit Dingen, die man erleben oder erreichen möchte

Eine Bucket List enthält Dinge, die du irgendwann einmal machen möchtest.

Zum Beispiel:

  • Nordlichter sehen.
  • Ein bestimmtes Land besuchen.
  • Töpfern lernen.
  • Ein Konzert besuchen.

Es gibt auch kleinere Varianten wie:

  • Summer Bucket List – Dinge, die ich diesen Sommer machen möchte
  • Christmas Bucket List – Dinge, die ich in der Weihnachtszeit machen möchte.

 

11. Gratitude Log – Dankbarkeitstagebuch

Englisch: Gratitude Log
Deutsch: Dankbarkeitsliste / Dankbarkeitstagebuch

Hier notierst du regelmäßig etwas, für das du dankbar bist oder was an diesem Tag schön war. Das muss nichts Weltbewegendes sein.

Es können ganz kleine Dinge sein:

  • „Sonne beim ersten Kaffee.“
  • „Ein richtig gutes Gespräch.“
  • „Endlich diese blöde Aufgabe erledigt.“
  • „Die Katze hat sich zu mir gelegt.“

Ein Gratitude Log kann täglich geführt werden – muss aber nicht.

 

12. Memories – Erinnerungen

Englisch: Memories / Memory Page
Deutsch: Erinnerungen / Erinnerungsseite

Hier hältst du besondere Momente fest. Das kann eine Monatsseite sein, auf der du kleine Erinnerungen sammelst.

Zum Beispiel mit:

  • kleinen Zeichnungen
  • Fotos
  • Eintrittskarten
  • Stickern
  • kurzen Texten
  • Zitaten
  • kleinen Schnipseln

So wird dein Bullet Journal gleichzeitig ein kleines Erinnerungsalbum.

 

13. Highlights – die schönsten Momente

Englisch: Highlights
Deutsch: Höhepunkte / besondere Momente

Ähnlich wie eine Memories-Seite. Hier sammelst du deine persönlichen Highlights eines Monats oder Jahres.

Das können große Ereignisse sein, müssen sie aber nicht. Ein richtig guter Kuchen darf genauso ein Highlight sein wie ein Urlaub. 😅

 

14. Reflection – Rückblick

Englisch: Reflection / Monthly Reflection
Deutsch: Rückblick / Monatsrückblick

Am Ende eines Monats kannst du kurz zurückblicken.

Zum Beispiel:

  • Was lief gut?
  • Was war schwierig?
  • Was möchte ich nächsten Monat anders machen?
  • Was war mein schönster Moment?
  • Was möchte ich mitnehmen?

Das kann eine komplette Seite sein oder nur ein kleines Kästchen in deinem Monthly.

 

15. Goals – Ziele

Englisch: Goals
Deutsch: Ziele

Das können Jahres-, Monats- oder Wochenziele sein.

Dementsprechend begegnen dir Begriffe wie:

  • Yearly Goals – Jahresziele
  • Monthly Goals – Monatsziele
  • Weekly Goals – Wochenziele

Dabei müssen Ziele übrigens nicht immer riesig sein. „Diese Woche endlich den Keller komplett renovieren“ ist ein Ziel. 
Aber: „Diese Woche drei Kartons im Keller aussortieren“ ist wahrscheinlich das deutlich realistischere. 😅

Und was brauche ich jetzt als Anfänger wirklich?

Jetzt kommt der wichtigste Teil:

Du musst dich nicht vor dein neues Bullet Journal setzen und erst einmal 20 verschiedene Seiten vorbereiten.

Du darfst ganz klein anfangen. und für den Anfang könnten zum Beispiel schon reichen:

  • Eine Monatsübersicht
    damit du wichtige Termine im Blick hast.
  • Eine Wochenübersicht
    für Termine und Aufgaben der aktuellen Woche.
  • Eine Notizseite
    für alles, was sonst nirgendwo hinpasst.

Das war's. Wirklich.

Wenn du nach zwei Wochen merkst: „Ich würde gern sehen, wie oft ich eigentlich lese.“

  • -> Dann machst du einen Reading Tracker.

Wenn du irgendwann denkst: „Ich brauche einen Platz für all meine Geschenkideen.“

  • -> Dann machst du eine Collection.

Und wenn du nach drei Monaten feststellst: „Dieser Habit Tracker nervt mich einfach nur.“

  • -> Dann fliegt er wieder raus.

Dein Bullet Journal darf sich verändern Das ist vielleicht eine der wichtigsten Sachen, die du über Bullet Journaling wissen solltest:

Du musst am Anfang noch gar nicht wissen, wie dein perfektes Bullet Journal aussieht.

Das findest du nämlich erst heraus, indem du es benutzt.

Vielleicht startest du mit:

  • Monthly
  • Weekly
  • Habit Tracker
  • Mood Tracker.

Nach zwei Monaten stellst du fest:

  • Monthly → super.
  • Weekly → brauche ich unbedingt.
  • Habit Tracker → manchmal praktisch.
  • Mood Tracker → interessiert mich überhaupt nicht.

Perfekt. Dann hast du etwas gelernt. Im nächsten Monat gibt es eben keinen Mood Tracker mehr.

Vielleicht entdeckst du dafür eine Memories-Seite, die du liebst. Genau so entwickelt sich dein eigenes System.

Die wichtigsten englischen BuJo-Begriffe auf einen Blick

Englisch - Deutsch

Bullet Journal - BuJo

  • individuelles Organisations- und Notizsystem

Spread - gestaltete Seite 

  • Doppelseite / Layout

Layout - Seitenaufteilung

  • Gestaltung der Seite

Future Log - Zukunftplanung

  • Planung der Termine in Zukunft

Year at a Glance - Jahreskalender

  • reine Jahresübersicht als Kalender

Monthly Spread - Monatsübersicht

  • reine Monatsübersicht als Kalender

Monthly Log - Monatsplanung

  • Übersicht für die Planung der Termine im Monat

Weekly Spread - Wochenübersicht

  • reine Wochenübersicht

Weekly Log - Wochenplanung

  • Übersicht für die Planung der Termine für die Woche

Daily Log - Tagesplanung

  • Planung für die einzelnen Tage

     

Tracker

Übersicht zum Verfolgen bestimmter Dinge

  • Habit Tracker - Gewohnheitstracker
  • Mood Tracker - Stimmungstracker
  • Sleep Tracker - Schlaftracker
  • Water Tracker - Trinktracker
  • Reading Tracker - Lesetracker
  • Workout Tracker - Sporttracker
  • Spending Tracker - Ausgabentracker
  • Savings Tracker - Spartracker
  • Brain Dump - Gedankensammlung
  • Notes - Notizen
  • To-do List - Aufgabenliste
  • Collection - Sammlung / Themenseite
  • Bucket List - Wunsch- oder Erlebnisliste
  • Gratitude Log - Dankbarkeitsliste
  • Memories - Erinnerungen
  • Highlights - besondere Momente
  • Reflection - Rückblick / Reflexion
  • Goals - Ziele
     

Und welche davon MUSS in mein Bullet Journal? Keine.

Es gibt keine Pflichtseiten.

Das ist wirklich wichtig. 

  • Du kannst ein Bullet Journal führen, das nur aus Wochenübersichten besteht. 
    Du kannst eins haben, in dem es überhaupt keinen Kalender gibt. 
  • Du kannst hauptsächlich zeichnen.
  • Du kannst Listen sammeln. Du kannst planen.
  • Du kannst Erinnerungen einkleben.
  • Du kannst jeden Monat komplett anders gestalten.

Und du kannst auch einfach mal drei Wochen gar nichts machen.

Dein Bullet Journal wird nicht beleidigt sein. 😅

Die beste Seite ist nicht die, die gerade auf Pinterest besonders hübsch aussieht.

Die beste Seite ist die, bei der du irgendwann merkst:

„Oh. Das hilft mir tatsächlich.“

Und genau die darf bleiben.

Alles andere darf wieder raus. ❤️

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